Ago - Die jüngste unter den Macharten
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Der Ago Schuh

Die jüngste unter den Macharten

1911 war es eine kleine Revolution, als der Mailänder Gerber Francesco Rampichini ein neues, permanentes Klebeverfahren für Leder erfand. Als Another Great Opportunity (AGO) ging diese leichte und auch formbeständige Machart in die Schuhgeschichte ein.

Mit dem AGO-Lederklebstoff wird das Oberteil des Leders mit der Unterseite der Innensohle verklebt. Danach wird die Laufsohle aufgeklebt. Diese Machart ist die jüngste der Produktionsvarianten (Macharten).

Wo früher eine Verbindung von Schaft und Sohle (sogenannte Montage) auf beständige Weise nur durch Naht, Öse oder Nägel möglich war, entstehen heute die meisten Schuhe in AGO-Machart. 

Die Schaftfertigung

Die Teile des Oberleders werden ausgestanzt oder von Hand zugeschnitten. Anschließend werden die Kanten der Lederteile geschärft, also ausgedünnt, um flache Übergänge zwischen den Einzelteilen zu erhalten.

Die Fersenverstärkung

Für eine optimale Passform wird eine stabilisierende Fersenkappe eingebracht und durch Hitzezufuhr dauerhaft fixiert.

Die AGO-Verklebung

Jetzt wird der Schaft im Vorfußbereich straff und faltenlos über den Leisten gezogen und mit der Brandsohle (Zwischensohle mit Gelenkverstärkung) verklebt.

Die Lederaufrauen

Durch Schleifen und Aufrauen wird der Schaft für die endgültige Montage vorbereitet. Dadurch wird eine optimale Verbindung von Schuhoberteil und Sohle sichergestellt.

DER SACCETTO

Von innen wie ein Mokassin: bequem und flexibel, weich und leicht. Bei der Sacchetto-Technik wird das weiche Futterleder wie ein Säckchen (ital.: sacchetto) zusammengenäht und in das Oberteil eingearbeitet. Das anschmiegsame Leder umschließt den Fuß dadurch wie ein Handschuh. Von außen wie der AGO: Der Oberlederschaft wird per Klebstoff mit der Laufsohle verbunden, was so ziemlich alle modischen Schuhformen zulässt.

DIE MACHARTEN

Warum gibt es so unterschiedliche Modelle von Schuhen? Je nach Anspruch an einen Schuh und je nach Bedürfnis des Trägers kommen bei Sioux unterschiedliche Macharten zum Einsatz. Denn am Ende muss der Schuh einfach perfekt passen.

DER MOKASSIN

Er ist zweifellos unser Liebling, weil er sich so besonders bequem tragen lässt. Wie ein Handschuh umschließt das weiche Leder den ganzen Fuß. Ursprünglich stammt der Mokassin von den Ureinwohnern Amerikas. Der Mokassin kann mit Fug und Recht als der natürlichste und ursprünglichste Schuh der Menschheit bezeichnet werden. Er wird seit Menschengedenken geschätzt, da er sich individuell an den Fuß anpasst und auch barfuß zu tragen ist. Kein Schuh verdient den Titel mehr "zweite Haut des Menschen" zu sein.

DER SAN CRISPINO

Er ist der Sportliche unter den eleganten Herrenschuhen von Sioux. Nicht nur für die sportive Optik, sondern auch für die hohe Flexibilität sorgt unter anderem die sogenannte San-Crispino-Naht, die dieser Machart ihren Namen gibt. Um mit dem Schuh weich abrollen zu können, lässt man die flexible Innensohle etwas über den Leisten stehen.

DER CALIFORNIA

Sanft auftreten lässt es sich dank dieser aus dem gleichnamigen Bundesstaat der USA stammenden Machart. Die spezielle Zwischensohle aus Textil verleiht dem Schuh seine angenehme Polsterung. Äußerlich erkennt man den California-Schuh am markanten California-Streifen: Ein Streifen Oberleder, das rings um den Schaft genäht ist. 

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