Wie Sioux zum Indianer kam

Robert Alan Packard – ein echter Sioux-Indianer aus dem Stamm der Yankton-Sioux-Indianer - ist seit vier Jahren Freund und Fan unseres Hauses. Aber wie kam es dazu?

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Robert - Der typische Sioux-Indianer

Langes dunkles Haar, markante Gesichtszüge, dunkelbraune Augen und eine sportliche Statur. So stellt man sich den typischen „Native American“ vor. Robert Alan Packard entspricht diesem Ideal perfekt. Geboren und aufgewachsen ist er in der Yankton Sioux Indian Reservation in South Dakota/USA. Als einziger Vertreter seines Stammes - der Yankton-Sioux-Indianer - verkörpert er den Bilderbuch-Indianer wie kein zweiter in Deutschland.

Kein Wunder also, dass der eigentliche Steinbildhauer ein gefragter Indianer-Darsteller und bekannt aus zahlreichen deutschen Filmen – wie zum Beispiel „Schuh des Manitu“, „Sonnenallee“ und der Neuverfilmung von „Winnetou“ ist. Auch als Fotomodell, Akteur in Musikvideos und Werbespots ist Robert ein unübersehbarer und unverkennbarer Repräsentant seines Volkes.

Der Sioux-Indianer und die Sioux GmbH – Die Anfänge

Einem glücklichen Umstand verdanken wir die tolle Partnerschaft der Sioux GmbH zu Robert. Suchten wir doch anlässlich unseres 60jährigen Jubiläums im Oktober 2014 ein ganz besonderes Highlight für unseren festlichen Galaabend. So hatte unser Geschäftsführer Lewin Berner die spontane Idee, einen echten Indianer einzufliegen. Dies gab den Ausschlag dafür, dass unser Marketingleiter Reiner Pfeiffer sich an einen Brief eines Indianers aus Berlin erinnerte. Und dieser Brief war von Robert Alan Packard, der sich vor längerer Zeit als Testimonial bei der Sioux GmbH beworben hatte, da doch der Namensbezug ideal passen würde. Auf die spontane Kontaktaufnahme folgte ein direktes Engagement fürs Jubiläumfest und es entwickelte sich eine enge und freundschaftliche Beziehung zwischen den Sioux-Schuh-Indianern aus Walheim und dem Yankton-Sioux-Indianer Robert.

Der Sioux-Indianer und die Sioux GmbH - Heute

Seit dieser Zeit begleitet uns Robert auf allen Messen – von Berlin über Birmingham, Warschau, Brüssel bis Mailand. Dabei ist er stets Botschafter unserer Marke und die meistfotografierte Person bei allen Veranstaltungen. In seinem traditionellen Outfit und unverwechselbaren Kopfschmuck mit echten Adlerfedern ist er der unverkennbar echte Vertreter der Sioux. Auch unsere Handelspartner unterstützt Robert mit seiner Präsenz bei zahlreichen Events zwischen Hamburg und München, Freiburg und Berlin. Als Fan unserer Schuhe trägt er dazu selbstverständlich stets unsere Grashopper-Mokassins. Sein persönlicher Lieblingsschuh ist in dieser Saison statt des klassischen Grashoppers mit echter Kreppsohle ein Modell der aktuellen Kollektion mit sportlicher Leichtgummisohle mit Sägezahnprofil. Welcher Schuh sein aktueller Favorit ist, erfahren Sie hier.

Gerne halten wir Sie auf Facebook über Roberts Einsatztermine und -orte auf dem laufenden. Er freut sich immer, wenn er Interessenten Geschichten aus seinem spannenden Leben erzählen darf und über jedes Foto mit sich, das als Andenken mit nach Hause genommen werden kann.


Und falls Sie sich fragen, wie Sioux zu seinem Namen kam?

Unser Unternehmensgründer Peter Sapper hatte in den 1950er-Jahren die Idee, Mokassins – die Schuhbekleidung der Urbevölkerungen Amerikas – für europäische Bedürfnisse als Schuhwerk umzusetzen. Als Sohn von Kaffeeplantagen-Besitzern in Guatemala hatte er früh Bezug zu indigenen Völkern, was ihn als späteren Schuh-Fachmann zurück in Deutschland dazu inspirierten, deren bequeme Fußbekleidung als Vorbild für seine ersten Schuhkollektionen zu verwenden. So sind auch heute noch unsere Mokassins handgenäht und als besonderes Merkmal umgibt das wertvolle Oberleder den ganzen Fuß wie ein Handschuh.

Auf der Suche nach dem passenden Namen für seine Firma war ein Indianerstamm als Pate naheliegend. Dafür wählte Peter Sapper den Namen Sioux für Marke und Firma, der seit dem Jahr 1956 mit seinem unverwechselbaren Schriftzug ein eingetragenes Markenzeichen bildet.


Wie wird SIOUX richtig ausgesprochen?

Der Namensursprung kommt, wie es sich vermuten lässt, aus dem englischen Sprachraum und die Aussprache für den Stammesüberbegriff der Dakota-, Nakota- und Lakota-Indianer wird in der Regel englisch „Su“ ausgesprochen. Ganz ursprünglich jedoch waren die Franzosen als erste Siedler in dieser Region die Namensgeber und machten aus Na-Du-A-Si (= kleine Schlange als Bezeichnung der Stämme von den verfeindeten Stammesnachbarn) als Abkürzung und mit Mehrzahlendung „Sioux“ = „Si uh“.

Da unser Unternehmen im Schwäbischen Walheim bereits im Jahr 1954 gegründet wurde und die Indianer Nordamerikas in dieser Zeit vor allem aus Karl May-Büchern bekannt waren, wurde und wird der Markennamen zumeist allerdings in Deutsch ausgesprochen.

Richtigerweise gibt es also sogar drei Möglichkeiten der Aussprache und alle drei haben ihre Berechtigung bzw. keine davon ist folglich falsch bzw. einzig richtig.


Was Sioux heute für die Sioux tut:

Seit vier Jahren unterstützen wir Robert Alan Packard und können damit unter anderem dazu beitragen, dass er Deutschland als seiner Wahlheimat treu bleiben kann. Wir freuen uns sehr, ihn als Freund, Partner und Fan unseres Unternehmens und unserer Marke zu wissen.

Sioux verwendet seit über 60 Jahren den Namen eines der stolzesten Indianer-Stämme Nordamerikas. So ist es für uns Verpflichtung und Selbstverständnis zugleich, auch die Stammesmitglieder in den Indianerreservaten in South Dakota zu unterstützen, in denen es auch heute noch viel Not gibt. In Rücksprache mit unserem Markenbotschafter Robert hatten wir uns deshalb dazu entschlossen eine Charity-Aktion für die „Red Cloud Indian School“ in South Dakota zu starten. Ein weißer, unbehandelter Canvas-Grashopper wurde an Prominente versandt, mit der Bitte, ein echtes Unikat aus dem Schuh zu kreieren. Nachwuchskünstler, Moderatoren, Redakteure, Models und Modeschaffende wie Fernanda Brandao, Cassandra Steen, Guilia Siegel, Namika steckten viel Engagement in ihre Grashopper-Kreationen, die dann meistbietend versteigert wurden. Der Erlös kam zu 100% der“ Red Cloud Indian School“, South Dakota zu Gute. Deren Dankbarkeit bestätigt die Richtigkeit unserer Entscheidung durch einen liebevollen Brief und glückliche Kindergesichter.








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