Wie Sie Ihre Schuhe winterfest machen.
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Wie Sie Ihre Schuhe winterfest machen

  
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Wenn die Tage kürzer, kälter und vor allem nasser werden, dann ist es wieder soweit: Viele Deutsche bekommen kalte Füße. Doch mit wenigen simplen Tricks können Sie dafür sorgen, dass nicht nur Ihre Füße, sondern auch Ihre Lieblingsschuhe den Winter unbeschadet überstehen.

Das Auto bekommt Winterreifen, klaro. Und Ihre Füße?

Der Winter ist da. Jeder Autofahrer weiß, es empfiehlt sich nicht nur, sondern es ist sogar Gesetz, dass man nur mit geeigneten Reifen mit ausreichend Profil unterwegs sein darf. Es gilt die alte „O bis O“ Regel. Genau, Winterreifen von Oktober bis Ostern. Und was ist mit den menschlichen Füßen, dem wertvollsten Bewegungsapparat, den Sie Ihr Eigen nennen? Wir sind immer wieder erstaunt, wenn wir lesen, dass knapp die Hälfte aller Deutschen angeblich keine Winterstiefel oder Winterschuhe besitzen. Wie genau sind diese Zeitgenossen dann auf deutschen Straßen und Feldwegen unterwegs? Ein guter Winterstiefel oder Winterschuh ist schließlich kein Luxusgut, sondern man kann geeignetes Schuhwerk zu einem angemessenen Preis kaufen und wenn man ihn richtig pflegt, bleibt er viele Jahre ein treuer Begleiter, bei dem sich die Anschaffung auf jeden Fall lohnt.

 

Das richtige Schuhwerk im Winter. Drei Kriterien sollte es erfüllen.

Das richtige Schuhwerk im Winter hat genau drei Aufgaben: 1. Schutz gegen Nässe 2. Schutz gegen Kälte und 3. Schutz gegen Ausrutschen. Wie ergänzen hier gerne den 4. Punkt: Schuhwerk im Winter sollte auch gleichzeitig noch gut aussehen, das sagen wir aber natürlich nur, weil wir nicht nur funktionale, sondern aus unserer Sicht auch noch schöne Schuhe herstellen. ☺️

 

Regel Nummer 1: Wer seine Schuhe liebt, der imprägniert sie.

Sie sind verwundert, dass wir den Schutz gegen Nässe auf Platz 1 gerankt haben. Der Winter ist in Deutschland nun mal nicht nur eine kalte, sondern vor allem eine nasse Angelegenheit. Tatsächlich ist es im Winter in Deutschland oft 6 Monate nass, und davon 3 Monate kalt. Die Nässe also überwiegt leider. Und jetzt kommt das Problem: Wasser und Leder lieben sich, so sagt man, beide haben leider eine ziemlich große Anziehungskraft zueinander. Daher ist die erste Regel und das Allerwichtigste im Winter, die Schuhe so oft wie möglich zu imprägnieren. Alles über das richtige Imprägnieren, erfahren Sie hier.

Regel Nummer 2: Gefüttert friert sich nicht.

Es gibt drei Arten von Fütterung bei Schuhen:

  1. Kaltfütterung, so bezeichnen wir leicht gefütterte Schuhe, die mit einer extra Schicht Leder oder Textil gefüttert sind. Diese Schuhe sind für die Übergangszeit geeignet.
     
  2. Warmfütterung, sie besteht zumeist aus Teddy-, Filz- oder Wollfutter und hilft gegen leichte Kälte bei einstelligen Temperaturen und kurze Aufenthalten im Freien.
     
  3. Die Fell-Fütterung mit echtem Lammfell, sie stellt die Königsklasse der Fütterungsarten dar. Sie ist besonders hochwertig und hoch wirksam. Auf Lammfell sollten Sie setzen, wenn es sehr kalt ist oder Sie lange draußen sein werden (z.B. auf dem Weihnachtsmarkt, wenn Sie draußen arbeiten müssen oder einen längeren Ausflug vorhaben).  Lammfell vereint gleich mehrere einzigartige Eigenschaften: Durch den Fellbesatz wird ein Luftpolster aufgebaut mit hoher Isolierfähigkeit, das Fell weist eine besondere Atmungsaktivität auf und zeichnet sich durch eine besonders flauschige Weichheit aus.

Regel Nummer 3: Mit dem richtigen Profil zeigen Sie dem Winter die Zähne.

Es klingt nach einer Binse: Schnee- und Eisglätte treten immer dort auf, wo man sie nicht erwartet. Die häufigsten Krankenhausaufenthalte im Winter haben mit glättebedingten Frakturen zu tun, und die können durchaus gravierend sein, ist der Mensch von Natur aus mit einem sehr hoch liegenden Schwerpunkt ausgestattet. Was hilft? Das richtige Profil. Es sollte kernig sein und entsprechenden Grip aufweisen. Das ist übrigens auch modisch angesagt zurzeit. Das klassischste aller Profile zeigt übrigens die Caramato Sohle (aus dem Italienischen Carro Armato = Panzer), auch Bergsteigersohle genannt, die eigentlich jeder kennt (wenn auch nicht dem Namen nach). Es handelt sich um eine Sohle mit symmetrisch angebrachte Stollen und lilienförmigen Kreuzen in der Mitte der Sohle, die ein wenig an Johanniter Kreuze erinnern. Hiermit zeigen Sie dem Winter besonders scharfe Zähne.

Wie kann ich meine Schuhe im Winter zusätzlich schützen?

Wir haben nun viel über das richtige Schuhwerk im Winter geschrieben. Aber auch der treuste Begleiter kann im Winter schlapp machen, wenn man ihn nicht richtig pflegt. Schuhe sind wie gute Freunde, sie wollen gepflegt sein. Gerade im Winter werden die Schuhe bei Wanderungen durch Regen, Schneematsch oder Eis stärker beansprucht als im Sommer. Daher gilt es, Verschmutzungen zu beseitigen und dem Naturleder die angemessene Schuhpflege zukommen zu lassen. Genauso wie Sie Ihre Hände eincremen, damit sie nicht austrocknen, so liebt auch das Leder Ihrer Schuh die gleiche Art der Zuwendung. Gerade im Winter. Es dankt es Ihnen durch ein besseres Aussehen, eine längere Haltbarkeit und es bleibt geschmeidig und flexibel. Und nach einem Ausflug im winterlichen Schmuddelwetter empfiehlt es sich ganz besonders, seine Lederschuhe oder Lederstiefel mit einem Schuhspanner in Form zu halten. Haben Sie keinen Schuhspanner zur Hand, hilft das alte Hausmittel, die Schuhe oder Stiefel mit Zeitung auszustopfen. Bitte die Schuhe oder Stiefel aber nicht auf den heißen Heizkörper stellen, diesen Stress sollten Sie ihren treuen Begleitern ersparen, denn das kann das Leder porös und brüchig machen. 

 

Was ist beim Überwintern von Schuhen zu beachten?

Wir haben weiter oben vom „Reifenwechsel“ gesprochen, die Sommerschuhe haben im Winter nun erstmal (ihre wohlverdiente) Pause. Wenn Sie diese Sommerschuhe über den Winter einlagern wollen, gibt es nur wenige Dinge zu beachten. Die Lederschuhe sollten frisch gereinigt und eingekremt trocken und staubgeschützt aufbewahrt werden, am besten ohne UV Licht ausgesetzt zu sein, hier bieten sich Schuhkartons oder Stoffbeutel an. Wichtig ist, dass das Material luftdurchlässig ist und der Lagerort belüftet ist. Zusätzlich kann der Atmungsprozess durch Schuhspanner (Schuhformer) aus Holz unterstützt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Schuhe mit Hilfe der Schuhspanner ihre ursprüngliche Form behalten und Gehfalten ausgeglichen werden.

Ihre Sommerschuhe werden Ihnen diese simplen Tricks danken und Ihnen auch im nächsten Sommer viel Freude bereiten.

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