Sioux Schuhleisten für hohen Tragekomfort

Sioux und der besondere Tragekomfort Von der Hand an den Fuß

Auf leisen Sohlen kommen – was für die Indianer Nordamerikas Jahrtausende lang eine Selbstverständlichkeit war, steht bei Sioux für einen besonderen Anspruch: allerhöchster Tragekomfort. Er ist der wesentliche Unterschied zwischen dem deutschen Schuhhersteller Sioux und anderen Schuhen. Erst durch Menschenhand kann das berühmte Mokassin-Gefühl auch am Fuß zum Tragen kommen. Daneben ist der Einsatz bester Materialien und traditioneller Macharten, überwiegend manuelle Herstellungsverfahren und eine handwerkliche Fertigungskunst Voraussetzung. Rund 150 Arbeitsschritte sind notwendig, bis der echte Sioux mit dem einzigartigen Tragegefühl entsteht. Die wichtigsten davon stellen wir Ihnen hier vor. 

Sioux und das Leder Das Filetstück des Schuhs

Echtes Leder ist ein faszinierendes Naturprodukt. Auf der Lederschicht können Sie stets die Spuren eines Lebens entdecken. Dabei spielen die Herkunft des Tieres, die Art der Haltung – Tiere, die frei weiden, weisen weniger Narben auf – und sogar das Futter, das das Tier im Laufe seines Lebens verfüttert bekommt, eine große Rolle. Auch das Alter des Tieres lässt sich am Leder ablesen. Deshalb ist auch jedes Stück Leder am Ende immer ein außergewöhnliches Unikat. Schönes Leder findet seine einzigartige Entfaltung schließlich in einem unserer hochwertigen Schuhe. 

 

Jede Lederhaut wird von den Sioux-Ledereinkäufern genau inspiziert: Dabei legen sie Wert auf die perfekte Verarbeitung und ein einwandfreies Narbenbild. Je natürlicher das Leder belassen wird, desto schöner ist es. Und desto höher ist die Chance, dass es am Fuß eines Sioux-Schuh-Trägers ein zweites Mal zum Leben erweckt wird. 

 

Die besondere Qualität des Leders zeigt sich bereits an der Gerbung. Sioux wählt im Zeichen der Nachhaltigkeit fast ausschließlich Leder von europäischen Gerbereien aus, die wir alle persönlich besucht haben. Bei ihnen kann das Leder durchgehend von der Quelle bis zum Endprodukt nachvollzogen werden.  Die hochwertigen Leder werden überwiegend im Fass und komplett durchgefärbt. Das garantieren regelmäßige Kontrollen von den Sioux-Mitarbeitern der Qualitätssicherung und unabhängige Prüfinstitute. Sioux hat ein umfassendes Compliance-Regelwerk erarbeitet, jeder Lieferant wird auditiert und in einem komplexen Verfahren freigegeben. Da bleiben nur wenige ausgewählte Lieferanten, die Sioux persönlich kennt und mit denen uns eine langjährige Geschäftsbeziehung verbindet. Qualität fußt nämlich auch auf dieser Stufe auf Vertrauen. Die Einhaltung aller relevanten Grenzwerte wird zwar durch Prüflabore in Deutschland bestätigt. Sioux geht aber noch weiter als es das Gesetz vorschreibt: Nur das beste Leder darf als Sioux-Schuh wiedergeboren werden. 

 

In diesem Sinne verwenden wir bei Sioux nur die beste, geprüfte Lederqualität: Das ist in erster Linie die oberste Schicht des Leders, die sogenannte Narbenschicht, oder Spaltleder, das direkt unter der Narbenschicht sitzt. Das ist zweitbeste Lederqualität. Teile, die beim Tragen besonders strapaziert werden, fertigen wir ausschließlich aus dem besten Rückenteil. Hier findet sich das dichteste und gleichmäßigste Fasergefüge. Und um ein einheitliches Bild zu bekommen, werden Sioux-Schuhe immer paarweise aus einer Lederhaut zugeschnitten.

 

In den Sioux Kollektionen werden aufgrund der unterschiedlichen Lederarten, Gerbungen und Farben über 200 verschiedene Ledervarianten verarbeitet. Von griffigen Glattledern, über bunte Velours- und Nubukvarianten, bis zu Reptilien-, Metallic- oder Glanzoptiken – immer von unnachahmlicher Sioux-Qualität.

 

 

Das sind:


Sioux Lammnappa

Lammnappa

Flauschiges Lammnappa ist besonders anschmiegsam und weich, glatt und glänzend. Die Sioux-Experten verwenden es am liebsten für handschuhweiche Damenmokassins, wie beispielsweise „Aitora“.

Sioux Kalbleder

Kalbleder

Weiches, feines Leder aus Häuten von jungen Kälbern ist feinnarbig und passt sich besonders gut dem Fuß an. Subtil spiegelt sein seidiger Glanz das Licht wieder und verleiht unserem City-Modell „Nandor“ eine edle Eleganz.

Sioux Rindleder

Rindleder

Weich gewalkt, sehr flexibel und strapazierfähig. Rindleder mit seiner natürlichen Narbenoptik ist weltweit das beliebteste Leder. Wir von Sioux verwenden es am liebsten für unsere ungefütterten Mokassins, wie beispielsweise den handgenähten, handschuhweichen „Claudio“. 

Sioux Hirschleder

Hirschleder

Leder von Hirschen ist besonders edel und rar, da es nur sehr begrenzt zur Verfügung steht – fehlerfreie Wildhäute sind etwas ganz Besonderes. Die Faserstruktur von Hirschleder ist einzigartig und außergewöhnlich weich. Dank seiner edlen Optik und Haptik hat es das Glück zum superbequemen „Mathias“ verarbeitet zu werden.

Sioux Büffelleder

Büffelleder

Büffelleder verfügt über ein strapazierfähiges und festes Fasergefüge. Deshalb wird es vorzugsweise für robuste Freizeitschuhe und Sandalen eingesetzt. Die Optik ist lebendig und glänzt leicht. Beispiel: Modell „Leonic“.

Sioux Ziegenleder

Ziegenleder

Seine natürlichen kleinen Narben verleihen dem Leder ein unverwechselbares Bild. Es ist zudem leicht, wasserabweisend und überaus biegsam. Da die einzelnen Hautschichten fest verbunden sind, ist das Leder äußerst haltbar und vielseitig einsetzbar. Was von freilaufenden Ziegen stammt, die die beste Qualität liefern, darf zum Sioux-Schuh werden. Beispiel: „Ziada“.

Sioux Nubukleder

Nubukleder (Rauleder)

Nubukleder besticht durch seine samtig, matte Oberfläche; die Narbenseite des Leders ist leicht abgeschliffen. Es bleiben feine, weiche Fasern, die den Fuß besonders gut atmen lassen. Streicht man sanft über den Schuh, ist auf der weichen Oberfläche ein Strich zu sehen, was dem Leder eine lebendige Optik verleiht. Alle Leder sind mit rein anilinen Farben durchgefärbt. Beispiel: Kajetan marine

Sioux Veloursleder

Veloursleder (Rauleder)

Was der Volksmund mit "Wildleder" bezeichnet, ist fleischseitig angeschliffenes Leder vom Rind oder Kalb. Zu erkennen an der typisch matten, weichen Farbveränderung beim Darüberstreichen und am homogen faserigen Griff. Ein schönes Beispiel: unser Fransenmokassin „Zibja“.

Sioux Huntingleder

Huntingleder (Rauleder)

Bei diesem Rauleder vom Rind wird die angeschliffene Fleischseite außen getragen, die weiche Narbenseite innen. Ein Futter ist somit nicht vonnöten. 

Sioux Lackleder

Lackleder

Das sehr feine und anschmiegsame Kalbleder wird mit einer schützenden Lackschicht überzogen. Dieses hochglänzende und spiegelglatte Finish, das früher nur bei Luxusschuhen verwendet wurde, verschönert heute in den leuchtendsten Farben Alltagsschuhe, wie beispielsweise den Damen-City-Schuh „Lovina“. 

Sioux Fantasieleder

Fantasieleder

Wie verleiht man echtem, feinem Kalbleder eine exotische Anmutung? Entdecken Sie unseren Damen-Schuh „Campina“ mit Multiflowerprint und Reptil-Prägung. 

Sioux und die Produktion Designed in Germany, made in Portugal

Wer einen Blick in unsere Manufaktur im portugiesischen Lousada wirft, sieht rasch, dass der Mensch hier sehr präsent ist. Wir sind der Überzeugung, dass die handwerkliche Tradition in der Schuhherstellung nicht durch Maschinen ersetzt werden kann.

 

Immer da, wo Fingerspitzengefühl und Augenmaß gefordert sind, findet handwerkliche Detailarbeit made in Europe statt. Deshalb ist für uns der Manufaktur-Gedanke Ausdruck von Passgenauigkeit, Langlebigkeit und bester Qualität. Ein Sioux-Schuh zeigt, wie Handwerkskunst im Besonderen aussehen kann. 

 

Ein Gang durch die Produktion in 150 Schritten:

Lederzuschnitt von Hand eines Sioux Mokassin

Sioux und die Macharten Damit ein Schuh draus wird

Warum gibt es so unterschiedliche Modelle von Schuhen? Je nach Anspruch an einen Schuh und je nach Bedürfnis des Trägers kommen bei Sioux unterschiedliche Macharten zum Einsatz. Und am Ende muss der Schuh einfach perfekt passen. Die sogenannte Machart beschreibt, wie das Schuhoberteil (Schaft) und die Sohle miteinander verbunden werden. Wie soll die Optik sein? Wie stabil, wie flexibel muss der Schuh werden? Muss der Schuh wasserdicht sein? Ein Sioux Schuh kombiniert Optik, handwerkliche Fertigungskunst, Haptik und Material perfekt miteinander – daraus resultieren die unnachahmlichen Trageeigenschaften. Mit Hingabe und Liebe zum handwerklichen Detail gibt Sioux jedem Schuh seinen unverwechselbaren Charakter. 

Ein anschmiegsamer, weicher Begleiter Der Mokassin

Er ist unser Liebling, weil er sich so besonders bequem tragen lässt. Wie ein Handschuh umschließt das weiche Leder den ganzen Fuß. Ursprünglich stammt er von den Indianern Nordamerikas. Sie schätzen, dass er sich individuell an den Fuß anpasst und auch barfuß zu tragen ist. Mit dem Mokassin wurde Sioux groß und auch heute noch ist er prägender Bestandteil der Sioux-Kollektionen. Die handgenähte Mokassin-Naht, die oben am Schuh sichtbar ist, ist sein stilistisches Markenzeichen. Die Mokassin-Machart ist die häufigste Fertigungsart unserer Schuhe in Portugal. Kein Wunder, bezeichnen wir uns doch als der Marktführer im Mokassin-Segment. 

 

Und so entsteht ein Mokassin

Der Sportive Der San Crispino

Er ist der Sportliche unter den eleganten Herrenschuhen von Sioux. Nicht nur für die sportive Optik, sondern auch für die hohe Flexibilität sorgt unter anderem die sogenannte San-Crispino-Naht, die dieser Machart ihren Namen gibt. Um mit dem Schuh weich abrollen zu können, lässt man die flexible Innensohle etwas über den Leisten stehen.

 

Und so entsteht ein San Crispino

 

 

Ein gut gepolsterter Freizeitschuh Der California

Sanft auftreten lässt es sich dank dieser aus dem Westen der USA stammenden Machart. Die spezielle Zwischensohle aus Textil verleiht dem Schuh seine angenehme Polsterung. Äußerlich erkennt man den California-Schuh am markanten California-Streifen: Ein Streifen Oberleder, das rings um den Schaft genäht ist. 

 

 

Der geklebte Basic-Schuh Der Ago

1911 war es eine kleine Revolution, als der Mailänder Gerber Francesco Rampichini ein Klebeverfahren für Leder erfand. Als Another Great Opportunity (AGO) ging diese leichte und auch formbeständige Machart in die Schuhgeschichte ein. Mit dem AGO-Lederklebstoff wird das Oberteil des Leders mit der Unterseite der Innensohle verklebt. Danach wird die Laufsohle daraufgeklebt. Diese Machart ist die jüngste der Produktionsvarianten. Wo vor der Klebe-Ära eine Verbindung von Schaft und Sohle nur durch Naht, Öse und Nägel möglich war, entstehen heute die meisten (vor allem aus Fernost stammenden) Schuhe in AGO-Machart. Bei Sioux spielt AGO allerdings nur eine untergeordnete Rolle. 

 

 

Der Modische nach Mokassin-Art Der Sacchetto

Von innen wie ein Mokassin: bequem und flexibel, weich und leicht. Bei der Sacchetto-Technik wird das weiche Futterleder wie ein Säckchen (ital.: sacchetto) zusammengenäht und in das Oberteil eingearbeitet. Das anschmiegsame Leder umschließt den Fuß dadurch wie ein Handschuh. Von außen wie der AGO: Der Oberlederschaft wird per Klebstoff mit der Laufsohle verbunden, was so ziemlich alle modischen Schuhformen zulässt. 

 

Und so entsteht ein Sacchetto: